Symbol des Segelflugs der 30er und 40er Jahre mit einfacher Holzkonstruktion und offenem Cockpit.
Der Segelflugzeugtyp Grunau Baby entstand 1931 in Deutschland im Konstruktionsbüro von Edmund Schneider. Das Ziel war es, einen einfachen, erschwinglichen und gleichzeitig leistungsfähigen Segelflugzeugtyp zu entwickeln, der sich sowohl für die Pilotenausbildung als auch für den Sport- und Leistungsflug eignet.
Dank seiner Holzkonstruktion mit Stoffbespannung und seinen sehr guten Flugeigenschaften verbreitete sich der Grunau Baby schnell nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden mehr als 6.000 Exemplare in verschiedenen Versionen (Baby I, II, IIa, IIb) sowie in Lizenz im Ausland hergestellt.
Die Grunau Baby wurde zum Standardtyp für die Segelflugausbildung und trug wesentlich zur Popularisierung des motorlosen Fliegens in der breiten Öffentlichkeit bei.
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